Aktuell: Die nächsten Touren
Wandern in den Sommer
Samstag, 27. Juni 2026 Auf den Spuren der Bergbauern
Wanderparkplatz Ulmertal 10 Uhr 3-4 Stunden
(Termin vorgezogen wegen der Hitze…)
Die Adelegg hat ihr Gesicht vielfach verändert. Wo heute der Wald wie im Ulmertal weithin herrscht, standen zwischen 1670 und 1970 Glashütten und viele Höfe der Bergbauern. Fast 60 der Höfe sind im ganzen Kreuzthal verschwunden. Wir machen uns in einer Naturlandschaft auf die Suche nach diesen „Wüstungen“ – Nachfahren der einstigen Bergbauern sind herzlich willkommen! In Klammern: Rudi Holzberger klärt auf der Tour auch über die eklatanten Irrtümer des obskuren Projekts mit einer Wander-App auf, die auch „Spuren“ zu einigen verschwundenen Höfen legen soll, dabei aber puren Unsinn verbreitet – als Kunst gegarnt. Zur Einstimmung auf unsere Tour: Der BR hat mit uns 2020 einen schönen kurzen Film über die „Wüstungen im Allgäu“ gedreht – unter diesem Titel auf Youtube zu sehen. Nach der Tour wartet die Einkehr in der Dorfwirtschaft.
Achtung: Knapp zwei Kilometer nach Schmidsfelden geht es auf der Höhe der Kapelle von Blockwiesen links ab ins Ulmertal. Von Kreuzthal her rechts ab…
Anders Wandern mit dem Adelegg-Autor: Das Jahres-Programm
Quer durch die wilde Adelegg
Auf den Spuren von Natur und Geschichte
Die Adelegg: Ein Buch der Natur. Und ein Buch der Geschichte: Von der großen Rodung ab 1640 bis zur großen Wiederaufforstung nach 1960. Von der Kindheit im Dorf weit zurück zu den ersten Kreuzthalern: Glasmacher, Bergbauern und Holzfäller erobern die Wildnis, bald entsteht das Dorf Kreuzthal als Zentrum mit Handwerkern, Gasthaus, Kirche.
Die Adelegg: Wald und Wildnis, tiefe Tobel und einsame Pfade. Anders Wandern bedeutet: Den Wald erleben, die Natur verstehen, die Geschichte kennen, über die Zukunft sinnieren. Mehr erfahren über Landschaft, Geschichte und Ökologie, Förster und Wilderer, Biber und Wölfe, Steine und Stümpfe. Kräuter oder Pilze sammeln, auch mal querwaldein oder barfuß im Bachbett.
Rudi Holzberger hat Aufsätze und Bücher über die Adelegg geschrieben: „Das dunkle Herz des Allgäus“ ist Pflichtlektüre für alle Freunde der Adelegg und ist zum geflügelten Wort geworden. Der geborene Kreuzthaler hat das Projekt Adelegg angeschoben, den Adelegg-Verein mit Freunden gegründet, 2007 den Glasmacherweg angelegt, seine Wanderkarte der Adelegg hat mit Zigtausenden Exemplaren die neue Wanderlust in der Adelegg mit beflügelt. In etlichen Filmen mit BR und SWR hat er seine Heimatregion immer wieder neu und überraschend präsentiert. So etwa die Geschichte über die „verschwundenen Höfe“ mit Georg Bayerle vom BR – der Film ist mit dem Titel „Wüstungen im Allgäu“ immer noch auf Youtube zu sehen. Last not least betreibt der „promovierte Liftboy“ seit 20 Jahren den Skilift Gohrersberg-Kreuzthal, sofern noch Schnee liegt. Holzberger gilt als bester Kenner der Adelegg, der die Geschichte der ausgefallenen Landschaft im Detail kennt. So wird jede Tour zu einem Erlebnis der etwas anderen Art…
Info
Anmeldung zu allen Touren per Mail: info@rudi-holzberger.de.
Individuelle Termine auf Anfrage. Von einer Stunde bis zur strammen Tagestour. Von der Dorfführung im Kreuzthal bis zur Kletter-Tour…Kosten: Am Ende der Tour hätte ich gerne zehn Euro in meinem „Hut“, dafür gibt es die aktuelle Wanderkarte und meine Bücher mit Rabatt. Kinder sind natürlich frei. Am Ende wartet stets eine Einkehr!
Bitte keine Hunde mitbringen. Das ist nur Stress für Mensch und Tier!
Soeben ist das neue Buch von Rudi Holzberger zur frühen Faszination der Adelegg erschienen:
Sehnsucht Schwarzer Grat.
Die Entdeckung der Adelegg. Wandervögel, Sommerfrischler, Ski-Pioniere
Eine spannende Vor-Geschichte der Wanderlust von heute. Ein Déja-vu!
Termine 2026
Samstag, 27. Juni 2026 – Auf den Spuren der Bergbauern!
Wanderparkplatz Ulmertal, 10.30 Uhr, ca. 4 Stunden
Die Adelegg hat ihr Gesicht vielfach verändert. Wo heute der Wald wie im Ulmertal fast alle Flächen beherrscht, standen noch bis 1970 viele Höfe der Bergbauern. Fast 60 ehemalige Höfe sind in der Adelegg verschwu“/“,nden, wir machen uns auf die Suche nach diesen „Wüstungen“ – Nachfahren der einstigen Bergbauern sind herzlich willkommen! Zur Einstimmung: Der BR hat mit uns einen schönen kurzen Film über die Suche gedreht – „Wüstungen im Allgäu“. Zu finden auf Youtube. Einkehr nach der Tour.
Sonntag, 28. Juni 2026 – Tour im Altdorfer Wald
Siehe Extra am Ende – www.bund-ravensburg.de
Sonntag, 5. Juli 2026 – Auf der Suche nach verschwundenen Höfen!
Kreuzbachtal-Parkplatz am Ziegenstall, 10.30 Uhr 4-5 Stunden
Nach der Spurensuche im Ulmertal wird es im Kreuzbachtal noch etwas wilder!
Das Kreuzbachtal hat sich sein Gesicht aus den Zeiten der Bergbauern halbwegs bewahrt, wir finden viele Höfe auf halber Höhe, im alten Stil oder umgebaut. Aber auch hier sind viele Höfe verschwunden. Wir machen uns auf Spurensuche auf kaum bekannten Wegen, auf vergessenen Lichtungen. Nachfahren der einstigen Bergbauern sind natürlich wieder willkommen! Diese Tour ist kein Spaziergang – wir bewältigen den Steinberg, gehen wieder runter ins Tal und hoch zur Kreuzleshöhe! Natürlich mit Pausen – und die Anstrengung lohnt sich!
Sonntag, 26. Juli 2026 – Dichter Wald. Von Isny über die Adelegg ins Kreuzthal
Kurhaus Isny. 10 Uhr. Etwa vier Stunden
Sieben Kilometer mit einem steilen Anstieg ab Wehrlang!
Schon als Schüler im Gymnasium Isny bin ich immer mal wieder auf dieser Route heim ins Kreuzthal gelaufen – über die Adelegg. Gewürzt mit Zitaten des großen Schriftstellers Günter Herburger aus meinem Buch „Dichter Wald.“ Über Vorstadt, Römerkastell, Wehrlang hoch zur Zengerlesalpe und auf einem vergessenen Pfad hinunter ins Eisenbachtal. Aus der Zivilisation tief in die Geschichte hinein in ein Bilderbuch der Natur. Einkehr in Eisenbach im Haus Tanne mit einer kleinen Runde durch das Dorf. Rückfahrt mit Auto und Fahrgemeinschaft.
Samstag, 22. August 2026 – Bis ans Ende der Welt und Zurück
Parkplatz Eschacher Weiher, 9.30 Uhr, ca. vier Stunden
Der Blick über den Eschacher Weiher und über das „schöne Allgäu“ bis zum Grünten weitet die Seele. So wagen wir uns in den dichten Wald der Adelegg. Auf historischen Pfaden des Stifts Kempten über den Hangweg: Vom Weiher zur Jägerhütte, Anger, Schwedenschanzen und Fürstenbrunnen. Vorbei an der Siebenschläferhütte und den idyllischen Hof Bär hinunter ans „Ende der Welt“, der ehemaligen Glashütte. Von dort auf unbekannten Pfaden zurück. Adelegg-Autor Rudi Holzberger berichtet über Glasmacher und Bergbauern, Holzfäller, Wilderer, Wald und Wildnis, Hexen und wilde Weiber…
Einkehr nach der Tour in der „Hoimat“ zu Eschach
So, 6. September 2026 – Auf den Spuren der Wandervögel
Start am Wanderparklatz Großholzleute, 10.30 Uhr
Eine Tour auf den Spuren der frühen „Entdecker“, der Skifahrer, Sommerfrischler, Wandervögel. Die Tour führt von Großholzleute hoch zur Schletteralpe, vorbei an verschwundenen Höfen und auf kaum bekannten Wegen über den Buchenstock wieder hinunter zum geschichtsträchtigen Adler in Großholzleute!
Die Entdeckung der Adelegg: In meinem neuen Buch schreibe ich über die ersten Wandervögel und Sommerfrischler, die im Schwarzen Grat ihren „Rigi“ suchen, die Schletteralpe stürmen, in Großholzleute und in Eisenbach Quartier nehmen. Ein großes Kapitel widmet sich dem Gasthof Adler, diesem „Hotspot der Entdecker“. Nach der Tour an diesem Tag zeigen wir daher im denkmalgeschützten Saal des Adlers eine kleine Ausstellung mit Bildern und Texten aus den legendären Gästebüchern und Postkarten der Adelegg von Eugen Felle.
Abenteuer: Von Kempten nach Isny!
Planung: Im September will ich eine ultimative Tour auf den Spuren des Bucherberger Pioniers Georg Frey und nach seiner historischen Beschreibung anbieten: Von Kempten nach Isny! Von der Pulvermühle über den Mariaberg zum Herrenwieser Weiher, hoch zum Blender, hinüber zum Eschacher Weiher, über die das Wenger Egg und die Schletteralpe hinunter nach Großholzleute und dann an der Argen und am Bahndamm entlang nach Isny…
Was die Alten geschafft haben, soll uns nicht schrecken. Anfang Mai will ich die Tour zum ersten Mal in Angriff nehmen! Wer das Abenteuer nicht scheut, bitte Mail schicken: info@rudi-holzberger.de
Touren im Altdorfer Wald
Der Altdorfer Wald zwischen Wolfegg und Wolpertswende war lange die zweite Heimat von Rudi Holzberger. Der Journalist hat 1993 über das „Waldsterben“ promoviert und schon 1987 dem größten Wald in Oberschwaben eine Reportage in GEO gewidmet, daraus ist zwei Jahre später ein Buch geworden. Seit einigen Jahren ist der Wald aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und ist inzwischen als Wandergebiet sehr beliebt. Eine neue Wanderkarte führt auch durch diese „Landschaft für Liebhaber“. Alle Mitläufer erhalten Holzbergers Reportage über den Altdorfer Wald in seinem Magazin LandZunge.
Sonntag, 28. Juni 2026 – Auf unbekannten Pfaden tief in den Wald
10.00 – 13.30
Wanderparkplatz Fuchsenloch bei Erbisreute
Auf geheimen Pfaden wandern wir vom Fuchsenloch zu Weihern und Wiesen, Hütten und Holzfällern, Bibern und Burgen, und dem Stillen Bach. Wir blättern im Wald mit Abstechern ins Unterholz das Buch der Natur auf, samt der Schäden im Forst. Wir finden Kunstwerke aus Stein, die Trails der Mountainbiker und die auserwählten Plätze für Windräder. So wird die Tour zum kritischen Erlebnis der Bio-Sphäre Oberschwaben!
Sonntag, 20. September 2026 – Alte Pfade, Sieben Weiher, Dichter Wald
13.30 – 17.00
Wanderparkplatz Baumgarten bei Köpfingen
Die vielen Weiher im Altdorfer Wald sind wahre Kleinode der Natur. Auch wenn die Mönche hier schon lange keine Fische für die Fastenzeit mehr füttern. Heute könnten sie sich auch wieder bei den Bibern bedienen, deren Spuren wir auch finden. So wie viele Waldhütten, die auch meist verwaist sind. So wird die Tour zu einem Erlebnis von Natur und Wald, mit Ideen für die Zukunft, für eine naturnahe Forstwirtschaft, für den Wald als Gemeinplatz, auch einige Abstecher auf alten Pfaden in die Wildnis samt Überraschungen werden wir einbauen.
Touren für die Reha-Klinik Überruh
Vier Touren stehen für die Gäste zur Wahl: Von der Überruh über die ehemalige Schletter Alpe zum Wenger Egg und zurück, oder zum Gasthaus Adler in Großholzleute und zurück. Dazu zwei Varianten mit Start im Kreuzthal oder die „Allgäu-Tour“ mit Start am Wanderparkplatz Eschacher Weiher. Die Touren sind frei für externe Wanderfreunde. Eine Einkehr ist immer dabei…
Treffpunkt Überruh: Kirche, 200 m vom Parkplatz
Treffpunkt Kreuzthal: Wanderparkplatz Haus Tanne in Eisenbach
Treffpunkt Eschach: Wanderparkplatz am Eschacher Weiher
Die nächsten Termine:
Samstag, 13. Juni 10.30 Uhr Überruh
Samstag, 20. Juni 10.30 Eisenbach
Samstag, 27. Juni 10.30 Ulmertal
Samstag, 4. Juli 10.30 Eisenbach
Samstag, 11. Juli 10.30 Eschach
Wird im Juli aktualisiert

Das Leit-Motiv meiner Touren
Die Adelegg: Das ist Wald und Wildnis, tiefe Tobel und einsame Pfade. Anders Wandern bedeutet hier auch: Den Wald erleben, die Natur verstehen, die Geschichte kennen, über die Zukunft sinnieren. Mehr erfahren über Landschaft, Geschichte und Ökologie, Förster und Wilderer, Biber und Wölfe, Steine und Stümpfe. Kräuter oder Pilze sammeln, auch mal querwaldein die Wildnis spüren. Eintauchen in den Wald, mit Kopf und Körper, auch mal barfuß im Bachbett. Wandern-Wundern-Wildern.
Info
- Anmeldung zu allen Touren per Mail: info@rudi-holzberger.de
- Bei schlechter Witterung wird auch mal abgesagt.
- Alle Infos immer an dieser Stelle auf meiner Website.
Individuelle Termine jederzeit auf Anfrage, auch in kleinen Gruppen. Von einer Stunde bis zur strammen Tagestour, von der Dorfführung im Kreuzthal bis zur der abenteuerlichen Suche nach verschwundenen Höfen oder vergessenen Weihern.
Kosten: Am Ende der Tour hätte ich gerne zehn Euro in meinem „Hut“, dafür gibt es eine Wanderkarte und meine Bücher zum halben Preis. Kinder sind natürlich frei. In der Regel machen wir einmal Rast, am Ende wartet die Einkehr…
Bitte keine Hunde mitbringen. Das ist nur Stress für Mensch und Tier!
