Aktuell: Die nächsten Touren
Herbst und Winter 2026
Sonntag, 11. Oktober
Wenger Egg – Raggenhorn – Bolsternang
Kapelle Überruh, 10.30 Uhr
Vier Stunden mit Einkehr
Bald schon geht der Alpsommer zu Ende: Also müssen wir noch einmal hoch zum Wenger Egg. Dieses Mal auf dem kürzesten Weg über den Rotwildpfad hoch zur Alpe – den Schwarzen Grat lassen wir eher links liegen. Nach der zünftigen Einkehr auf der Alpe steigen wir hoch zum Raggenhorn, genießen die Aussicht und muten uns dann den steilen Trail direkt auf der Landesgrenze zu, samt Blick ins steile Tobel. Bald erreichen wir die Weiden der ehemaligen Alpe Gaißkopf und pilgern dann unten im Tal vor nach Bolsternang und zurück zur Überruh. Eine Wanderung samt Wald-Therapie…
Einkehr auf der Alpe Wenger Egg
Samstag, 17. Oktober
Auf den Spuren der Bergbauern!
Wanderparkplatz Ulmertal, 10 Uhr
3-4 Stunden
Die Adelegg hat ihr Gesicht vielfach verändert. Wo heute der Wald wie im Ulmertal fast alle Flächen beherrscht, standen noch bis 1970 viele Höfe der Bergbauern. Fast 60 ehemalige Höfe sind in der Adelegg verschwunden, wir machen uns auf die Suche nach diesen „Wüstungen“ – Nachfahren der einstigen Bergbauern sind herzlich willkommen! Zur Einstimmung: Der BR hat mit uns einen schönen kurzen Film über die Suche gedreht – „Wüstungen im Allgäu“. Zu finden auf Youtube. Einkehr im Kreuzthal nach der Tour. Wo eine kleine Foto-Ausstellung zum Thema auf uns wartet.
Samstag, 24. Oktober
Wandern im Wald als Therapie
Treff: Vor dem Speise-Saal Überruh, 10.30 Uhr
Eine kleine Wanderung, die auf heimlichen Pfaden ganz im Wald bleibt. Ein erster Versuch für eine künftige Wald-Therapie. Im Hitze-Sommer haben wir gelernt, der Wald mit seinem Schatten und mehr Kühle wird zur „letzten Rettung“. Der Wald heilt: Der Blutdruck sinkt, der Stress schwindet, die Lungen atmen auf! Gemeinsam wollen wir auf dieser bewusst langsamen den Kraftort Wald als Heilquelle entdecken und eine Methode für das „Auf-Atmen im Wald“ entwickeln – samt passender Übungen. Jenseits jeder Esoterik, auch wenn wir an Pilzen schnuppern und sogar einige Bäume „achtsam“ umarmen. Damit wir die Rinde spüren und beschreiben können: Wir setzen auf Einsicht und Erfahrung und raunen nicht über unbekannte Kräfte des dunklen Waldes…
Einkehr nach der Tour im Café
Samstag, 31. Oktober
Schönes Allgäu und Dunkler Wald
Parkplatz Überruh, 10 Uhr
Gemeinsame Anfahrt mit interessanten Stopps
Die Gäste der Überruh wollen nicht nur im Wald der Adelegg pilgern, sondern auch das „Schöne Allgäu“ sehen und erleben. Daher bieten wir eine gemeinsame Fahrt mit vollen Autos ab der Überruh bis hoch zum Eschacher Weiher an, wo der schönste Blick über das Oberallgäu auf uns wartet. Unterwegs stoppen wir in Wengen, in Buchenberg und fahren kurz hoch zum Aussichtsberg Blender. Dann folgt eine schöne Runde um den Eschacher Weiher, bei der wir fast alles über das alte Allgäu und seine Verwandlung erfahren.
Nach der Tour wartet dann eine vorzügliche Käse-Probe samt Bier, Aperol oder auch Kaffee und Kuchen in der „Hoimat“ in Eschach auf uns!
Samstag, 7. November
Auf den Spuren der Wandervögel
Kapelle Überruh, 10 Uhr
Eine der schönsten Touren am Rande der Adelegg, auf den Spuren der Wandervögel und der Ski-Pioniere von einst. Wir steigen gemächlich hoch zur ehemaligen Schletter Alpe zur kurzen Rast. Dann steigen wir auf einem unbekannten Pfad tief und steil hinein in den Wald – erst im Inneren erleben wir die Adelegg so recht und erleben das Gespür für die Wildnis. Wir erfahren alles über Wald und Forst, Tobel und Tollkirschen, die alte und die moderne Waldarbeit. Ehe sich der Wald lichtet und wir den uralten „Adler“ in Großholzleute zur Einkehr entdecken. Und seine Geschichte bei einem kurzen Rundgang staunend erfahren. Nach der Einkehr folgen auf ebenem Pfad der Argen und finden nach dem „Run“ über die Bundesstraße zurück zur Ruhe in der Überruh…
Samstag, 14. November
Die Kreuzthal-Runde
Wanderparkplatz Eisenbach, 10 Uhr
3-4 Stunden
Wir starten am Haus Tanne, wechseln aber bald auf die bayerische Seite. Vorbei am Skilift Gohrersberg auf dem Glasmacherweg bis zur Mündung des Ulmertals. Von dort tief hinein ins Tal, hoch zur Kreuzleshöhe und auf kaum bekannten Pfaden hinunter ins Kreuzbachtal mit seinen steilen Hängen und den letzten Höfen. Wir wagen den Blick hinein in den neuen Ziegenstall und dürfen ein Stück Käse probieren. Dann im Tal vorbei bis zum Kreuzthal und nach einer Runde durch das Dorf zur Einkehr in Eisenbach.
Samstag, 21. November
Von der Überruh ins Kreuzthal?
Speise-Saal Überruh, 10 Uhr
3-4 Stunden
Eine Tour auf alten Spuren und mit einem vergessenen Kapitel der ehemaligen Kur-Klinik Überruh. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges hatte die Klinik eine Außenstelle im Haus Tanne in Kreuzthal-Eisenbach. Wir pilgern auf dem kürzesten Weg über die ehemalige Schletteralpe und auf einem längst vergessenen Pfad hinunter ins „Schattenreich“ des Eisenbachtals – wir erleben Wildnis pur, wo einst eine florierende Glashütte stand. Buch-Autor Rudi Holzberger berichtet über Glasmacher und Bergbauern, Holzfäller, Wilderer, Wald und Wildnis, Hexen und wilde Weiber…
Einkehr im Gasthaus Kreuz im Kreuzthal. Rückfahrt per Shuttle
Samstag, 28. November
Wandern im Wald als Therapie
Treff: Vor dem Speise-Saal Überruh, 10.30 Uhr
Der zweite Versuch: Eine kleine Wanderung, die auf heimlichen Pfaden ganz im Wald bleibt. Ein erster Versuch für eine künftige Wald-Therapie. Im Hitze-Sommer haben wir gelernt, der Wald mit seinem Schatten und mehr Kühle wird zur „letzten Rettung“. Der Wald heilt: Der Blutdruck sinkt, der Stress schwindet, die Lungen atmen auf! Gemeinsam wollen wir auf dieser bewusst langsamen den Kraftort Wald als Heilquelle entdecken und eine Methode für das „Auf-Atmen im Wald“ entwickeln – samt passender Übungen. Jenseits jeder Esoterik, auch wenn wir an Pilzen schnuppern und sogar einige Bäume „achtsam“ umarmen. Damit wir die Rinde spüren und beschreiben können: Wir setzen auf Einsicht und Erfahrung und raunen nicht über unbekannte Kräfte des dunklen Waldes…
Einkehr nach der Tour im Café
Das Leit-Motiv meiner Touren
Die Adelegg: Das ist Wald und Wildnis, tiefe Tobel und einsame Pfade. Anders Wandern bedeutet hier auch: Den Wald erleben, die Natur verstehen, die Geschichte kennen, über die Zukunft sinnieren. Mehr erfahren über Landschaft, Geschichte und Ökologie, Förster und Wilderer, Biber und Wölfe, Steine und Stümpfe. Kräuter oder Pilze sammeln, auch mal querwaldein die Wildnis spüren. Eintauchen in den Wald, mit Kopf und Körper, auch mal barfuß im Bachbett. Wandern-Wundern-Wildern.
Info
- Anmeldung zu allen Touren per Mail: info@rudi-holzberger.de
- Bei schlechter Witterung wird auch mal abgesagt.
- Alle Infos immer an dieser Stelle auf meiner Website.
Individuelle Termine jederzeit auf Anfrage, auch in kleinen Gruppen. Von einer Stunde bis zur strammen Tagestour, von der Dorfführung im Kreuzthal bis zur der abenteuerlichen Suche nach verschwundenen Höfen oder vergessenen Weihern.
Kosten: Am Ende der Tour hätte ich gerne zehn Euro in meinem „Hut“, dafür gibt es eine Wanderkarte und meine Bücher zum halben Preis. Kinder sind natürlich frei. In der Regel machen wir einmal Rast, am Ende wartet die Einkehr…
Bitte keine Hunde mitbringen. Das ist nur Stress für Mensch und Tier!

