Aktuell: Die nächsten Touren
Wandern ins Frühjahr
Samstag, 28. März 2026, 10.30 Uhr
Treffpunkt: Wanderparkplatz Eschacher Weiher
2-3 Stunden
Einkehr in der „Hoimat“ in Eschach mit Käse und Kuchen
Anders Wandern mit dem Adelegg-Autor: Das Jahres-Programm
Quer durch die wilde Adelegg
Auf den Spuren von Natur und Geschichte
Die Adelegg: Ein Buch der Natur. Und ein Buch der Geschichte: Von der großen Rodung ab 1640 bis zur großen Wiederaufforstung nach 1960. Von der Kindheit im Dorf weit zurück zu den ersten Kreuzthalern: Glasmacher, Bergbauern und Holzfäller erobern die Wildnis, bald entsteht das Dorf Kreuzthal als Zentrum mit Handwerkern, Gasthaus, Kirche.
Die Adelegg: Wald und Wildnis, tiefe Tobel und einsame Pfade. Anders Wandern bedeutet: Den Wald erleben, die Natur verstehen, die Geschichte kennen, über die Zukunft sinnieren. Mehr erfahren über Landschaft, Geschichte und Ökologie, Förster und Wilderer, Biber und Wölfe, Steine und Stümpfe. Kräuter oder Pilze sammeln, auch mal querwaldein oder barfuß im Bachbett.
Rudi Holzberger hat drei Bücher über die Adelegg geschrieben: „Das dunkle Herz des Allgäus“ ist inzwischen ein Standardwerk. Holzberger hat das Projekt Adelegg mit dem Glasmacherweg begründet, Filme mit BR und SWR gedreht, die Wanderkarten vorgelegt, als „promovierter Liftboy“ betreibt er seit vielen Jahren den Skilift Gohrersberg-Kreuzthal, sofern noch Schnee liegt. Holzberger gilt als bester Kenner der Adelegg, der die Geschichte der ausgefallenen Landschaft im Detail kennt. So wird jede Tour zu einem Erlebnis der etwas anderen Art…
Info
Anmeldung zu allen Touren per Mail: info@rudi-holzberger.de.
Individuelle Termine auf Anfrage. Von einer Stunde bis zur strammen Tagestour. Von der Dorfführung im Kreuzthal bis zur Kletter-Tour…Kosten: Am Ende der Tour hätte ich gerne zehn Euro in meinem „Hut“, dafür gibt es eine Wanderkarte und meine Bücher zum halben Preis. Kinder sind natürlich frei. In der Regel machen wir einmal Rast, am Ende wartet die Einkehr in Eisenbach oder im Kreuzthal. Bitte keine Hunde mitbringen. Das ist nur Stress für Mensch und Tier!
Termine 2026
Sonntag, 10 Mai 2026 – Die Kreuzthal-Runde
Wanderparkplatz Eisenbach, 9.30 Uhr, 3-4 Stunden
Wir starten am Haus Tanne, wechseln aber bald auf die bayerische Seite. Vorbei am Skilift Gohrersberg auf dem Glasmacherweg bis zur Mündung des Ulmertals. Von dort tief hinein ins Tal, hoch zur Kreuzleshöhe und auf kaum bekannten Pfaden hinunter ins Kreuzbachtal mit seinen steilen Hängen und den letzten Höfen. Wir wagen den Blick hinein in den neuen Ziegenstall und dürfen ein Stück Käse probieren. Dann im Tal vorbei bis zum Kreuzthal und nach einer Runde durch das Dorf zur Einkehr in Eisenbach.
Samstag, 6. Juni 2026 – Wildnis, Wiesen, Wenger Egg – www.weitnau.de
Alpe Wenger Egg, 9.30 Uhr, ca. vier Stunden
Auffahrt über Mautstraße (4 Euro) ab Wengen
Das Wenger Egg ist die letzte Erinnerung an die einstigen Alpen der Adelegg, mit einer ungemein spannenden Geschichte. Wir streifen auf alten Wegen hinunter ins Eschachtal, passieren die Biberburg und rasten kurz am „Batschen“, dem Ende der Welt. Hier stand 100 Jahre lang die Glashütte Quellenried. Über die „Rothe Flue“ steigen wir wieder hoch zum Schwarzen Grat. Ehe die Einkehr auf der Alpe wartet…
Samstag, 20. Juni 2026 – Die Eisenbach-Runde
Wanderparkplatz Eisenbach, 9.30 Uhr, 3-4 Stunden
Wo Württemberg im Wald versinkt: Wir starten wieder am Haus Tanne, aber wagen uns jetzt tief in die dichten Wälder im Westen. Hinein ins schattige Eisenbachtal, hoch zur Zengerlesalpe, wo nur noch die Kapelle an die alte Alp-Seligkeit erinnert. Vorbei an weiteren Wüstungen, also verschwundenen Höfen, hoch zur herrlichen Schneebauern-Wiese, dann auf einem geheimen Pfad mit Bombenlöchern (!) zum einsamen Sennberg und auf einem steilen Abstieg zurück nach Eisenbach. Wer sich im Wald verlieren oder in der Wildnis meditieren will, findet hier seine Chance…
Samstag, 27. Juni 2026 – Auf den Spuren der Bergbauern!
Wanderparkplatz Ulmertal, 10.30 Uhr, ca. 4 Stunden
Die Adelegg hat ihr Gesicht vielfach verändert. Wo heute der Wald wie im Ulmertal fast alle Flächen beherrscht, standen noch bis 1970 viele Höfe der Bergbauern. Fast 60 ehemalige Höfe sind in der Adelegg verschwunden, wir machen uns auf die Suche nach diesen „Wüstungen“ – Nachfahren der einstigen Bergbauern sind herzlich willkommen! Zur Einstimmung: Der BR hat mit uns einen schönen kurzen Film über die Suche gedreht – „Wüstungen im Allgäu“. Zu finden auf Youtube. Einkehr nach der Tour.
Sonntag, 28. Juni 2026 – Tour im Altdorfer Wald
Siehe Extra am Ende – www.bund-ravensburg.de
Sonntag, 6. Juli 2026 – Auf der Suche nach verschwundenen Höfen!
Kreuzbachtal-Parkplatz am Ziegenstall, 10.30 Uhr 4-5 Stunden
Nach der Spurensuche im Ulmertal wird es im Kreuzbachtal noch etwas wilder!
Das Kreuzbachtal hat sich sein Gesicht aus den Zeiten der Bergbauern halbwegs bewahrt, wir finden viele Höfe auf halber Höhe, im alten Stil oder umgebaut. Aber auch hier sind viele Höfe verschwunden. Wir machen uns auf Spurensuche auf kaum bekannten Wegen, auf vergessenen Lichtungen. Nachfahren der einstigen Bergbauern sind natürlich wieder willkommen! Diese Tour ist kein Spaziergang – wir bewältigen den Steinberg, gehen wieder runter ins Tal und hoch zur Kreuzleshöhe! Natürlich mit Pausen – und die Anstrengung lohnt sich!
Sonntag, 26. Juli 2026 – Dichter Wald. Von Isny über die Adelegg ins Kreuzthal
Kurhaus Isny. 10 Uhr. Etwa vier Stunden
Sieben Kilometer mit einem steilen Anstieg ab Wehrlang!
Schon als Schüler im Gymnasium Isny bin ich immer mal wieder auf dieser Route heim ins Kreuzthal gelaufen – über die Adelegg. Gewürzt mit Zitaten des großen Schriftstellers Günter Herburger aus meinem Buch „Dichter Wald.“ Über Vorstadt, Römerkastell, Wehrlang hoch zur Zengerlesalpe und auf einem vergessenen Pfad hinunter ins Eisenbachtal. Aus der Zivilisation tief in die Geschichte hinein in ein Bilderbuch der Natur. Einkehr in Eisenbach im Haus Tanne mit einer kleinen Runde durch das Dorf. Rückfahrt mit Auto und Fahrgemeinschaft.
Samstag, 22. August 2026 – Bis ans Ende der Welt und Zurück
Parkplatz Eschacher Weiher, 9.30 Uhr, ca. vier Stunden
Der Blick über den Eschacher Weiher und über das „schöne Allgäu“ bis zum Grünten weitet die Seele. So wagen wir uns in den dichten Wald der Adelegg. Auf historischen Pfaden des Stifts Kempten über den Hangweg: Vom Weiher zur Jägerhütte, Anger, Schwedenschanzen und Fürstenbrunnen. Vorbei an der Siebenschläferhütte und den idyllischen Hof Bär hinunter ans „Ende der Welt“, der ehemaligen Glashütte. Von dort auf unbekannten Pfaden zurück. Adelegg-Autor Rudi Holzberger berichtet über Glasmacher und Bergbauern, Holzfäller, Wilderer, Wald und Wildnis, Hexen und wilde Weiber…
Einkehr nach der Tour in der „Hoimat“ zu Eschach
Sa, 6. September 2026 – Auf den Spuren der Wandervögel
Start am Wanderparklatz Großholzleute, 10.30 Uhr
Eine Tour auf den Spuren der frühen „Entdecker“, der Skifahrer, Sommerfrischler, Wandervögel. Die Tour führt von Großholzleute hoch zur Schletteralpe, vorbei an verschwundenen Höfen und auf kaum bekannten Wegen über den Buchenstock wieder hinunter zum geschichtsträchtigen Adler in Großholzleute!
Die Entdeckung der Adelegg: In meinem neuen Buch schreibe ich über die ersten Wandervögel und Sommerfrischler, die im Schwarzen Grat ihren „Rigi“ suchen, die Schletteralpe stürmen, in Großholzleute und in Eisenbach Quartier nehmen. Ein großes Kapitel widmet sich dem Gasthof Adler, diesem „Hotspot der Entdecker“. Nach der Tour an diesem Tag zeigen wir daher im denkmalgeschützten Saal des Adlers eine kleine Ausstellung mit Bildern und Texten aus den legendären Gästebüchern und Postkarten der Adelegg von Eugen Felle.
Abenteuer: Von Kempten nach Isny!
Planung: Im September will ich eine ultimative Tour auf den Spuren des Bucherberger Pioniers Georg Frey und nach seiner historischen Beschreibung anbieten: Von Kempten nach Isny! Von der Pulvermühle über den Mariaberg zum Herrenwieser Weiher, hoch zum Blender, hinüber zum Eschacher Weiher, über die das Wenger Egg und die Schletteralpe hinunter nach Großholzleute und dann an der Argen und am Bahndamm entlang nach Isny…
Was die Alten geschafft haben, soll uns nicht schrecken. Anfang Mai will ich die Tour zum ersten Mal in Angriff nehmen! Wer das Abenteuer nicht scheut, bitte Mail schicken: info@rudi-holzberger.de
Touren im Altdorfer Wald
Der Altdorfer Wald zwischen Wolfegg und Wolpertswende war lange die zweite Heimat von Rudi Holzberger. Der Journalist hat 1993 über das „Waldsterben“ promoviert und schon 1987 dem größten Wald in Oberschwaben eine Reportage in GEO gewidmet, daraus ist zwei Jahre später ein Buch geworden. Seit einigen Jahren ist der Wald aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und ist inzwischen als Wandergebiet sehr beliebt. Eine neue Wanderkarte führt auch durch diese „Landschaft für Liebhaber“. Alle Mitläufer erhalten Holzbergers Reportage über den Altdorfer Wald in seinem Magazin LandZunge.
Sonntag, 28. Juni 2026 – Auf unbekannten Pfaden tief in den Wald
10.00 – 13.30
Wanderparkplatz Fuchsenloch bei Erbisreute
Auf geheimen Pfaden wandern wir vom Fuchsenloch zu Weihern und Wiesen, Hütten und Holzfällern, Bibern und Burgen, und dem Stillen Bach. Wir blättern im Wald mit Abstechern ins Unterholz das Buch der Natur auf, samt der Schäden im Forst. Wir finden Kunstwerke aus Stein, die Trails der Mountainbiker und die auserwählten Plätze für Windräder. So wird die Tour zum kritischen Erlebnis der Bio-Sphäre Oberschwaben!
Sonntag, 20. September 2026 – Alte Pfade, Sieben Weiher, Dichter Wald
13.30 – 17.00
Wanderparkplatz Baumgarten bei Köpfingen
Die vielen Weiher im Altdorfer Wald sind wahre Kleinode der Natur. Auch wenn die Mönche hier schon lange keine Fische für die Fastenzeit mehr füttern. Heute könnten sie sich auch wieder bei den Bibern bedienen, deren Spuren wir auch finden. So wie viele Waldhütten, die auch meist verwaist sind. So wird die Tour zu einem Erlebnis von Natur und Wald, mit Ideen für die Zukunft, für eine naturnahe Forstwirtschaft, für den Wald als Gemeinplatz, auch einige Abstecher auf alten Pfaden in die Wildnis samt Überraschungen werden wir einbauen.
Touren für die Reha-Klinik Überruh
Auftakt: Samstag, 2. Mai, 13.30
Dann immer samstags, 13.30 Uhr
Im Wechsel: Tour ab Überruh oder Tour im Kreuzthal
Treffpunkt Überruh: Kirche, 200 m vom Parkplatz
Treffpunkt Kreuzthal: Wanderparkplatz Haus Tanne in Eisenbach
Die Touren sind frei für externe Gäste. In der Regel mit Einkehr
Samstag, 2. Mai 13.30 Uhr Überruh
Samstag, 9. Mai 13.30 Kreuzthal
Samstag, 16. Mai 13.30 Überruh
Samstag, 23. Mai 13.30 Kreuzthal
Wird im Mai aktualisiert

Das Leit-Motiv meiner Touren
Die Adelegg: Das ist Wald und Wildnis, tiefe Tobel und einsame Pfade. Anders Wandern bedeutet hier auch: Den Wald erleben, die Natur verstehen, die Geschichte kennen, über die Zukunft sinnieren. Mehr erfahren über Landschaft, Geschichte und Ökologie, Förster und Wilderer, Biber und Wölfe, Steine und Stümpfe. Kräuter oder Pilze sammeln, auch mal querwaldein die Wildnis spüren. Eintauchen in den Wald, mit Kopf und Körper, auch mal barfuß im Bachbett. Wandern-Wundern-Wildern.
Info
- Anmeldung zu allen Touren per Mail: info@rudi-holzberger.de
- Bei schlechter Witterung wird auch mal abgesagt.
- Alle Infos immer an dieser Stelle auf meiner Website.
Individuelle Termine jederzeit auf Anfrage, auch in kleinen Gruppen. Von einer Stunde bis zur strammen Tagestour, von der Dorfführung im Kreuzthal bis zur der abenteuerlichen Suche nach verschwundenen Höfen oder vergessenen Weihern.
Kosten: Am Ende der Tour hätte ich gerne zehn Euro in meinem „Hut“, dafür gibt es eine Wanderkarte und meine Bücher zum halben Preis. Kinder sind natürlich frei. In der Regel machen wir einmal Rast, am Ende wartet die Einkehr…
Bitte keine Hunde mitbringen. Das ist nur Stress für Mensch und Tier!
